Internationale Genießer können Mơ mit Umeshu verbinden, da bei beiden Früchte in einer alkoholischen Basis ruhen. Dieser Vergleich eröffnet das Gespräch, sollte Unterschiede jedoch nicht verwischen. Mơ wird durch vietnamesische Früchte, Reiswein und die vietnamesische Kultur des Teilens geprägt.
Wo sie sich begegnen
Beide geben der Zeit eine zentrale Rolle. Die Frucht mazeriert, sodass Aroma, Süße und Säure nach und nach in die alkoholische Basis übergehen. Beide lassen sich gekühlt, auf Eis oder im Cocktail servieren und erleichtern so neuen Gästen den Einstieg in die Kategorie.
Die eigene Identität von Mơ
Mơ beginnt mit Mơ Má Đào aus Mộc Châu, vietnamesischem Reiswein und der Geschichte eines mit beiden Händen gereichten Glases. Mit 14-15 % vol. in 500 mL wird es als Vietnamese Apricot Wine positioniert. Mơ muss Umeshu nicht nachahmen. Sein Wert liegt in einer anderen asiatischen Ausdrucksform mit klar vietnamesischer Herkunft.
Vergleichen, um zu verstehen - nicht um zu vermischen
Umeshu bietet internationalen Käufern einen vertrauten Bezugspunkt für asiatische Fruchtmazerate. Mơ soll dennoch aus seiner eigenen Herkunft verstanden werden: Mơ Má Đào aus Mộc Châu, vietnamesischer Reiswein und eine vietnamesische Kulturgeschichte. Ähnlichkeit eröffnet das Gespräch; Herkunft und Identität bestimmen das Produkt.




